{"id":191,"date":"2013-12-31T01:45:07","date_gmt":"2013-12-30T23:45:07","guid":{"rendered":"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/?page_id=191"},"modified":"2016-12-31T01:00:04","modified_gmt":"2016-12-30T23:00:04","slug":"akustik-des-studios","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wp2.popfactory.ch\/?page_id=191","title":{"rendered":"Akustik des Studios Archiv"},"content":{"rendered":"<p><H2>Archiv<\/h2>\n<p>\nalte Zeiten im S\u00e4uliamtcenter<\/p>\n<h2>Einleitung \/ Ziel<\/h2>\n<ul>\n<li>Ziel war es, einen vorhandenen, gemieteten Raum akustisch, hinsichtlich Frequenzverlauf,RT60 und Reflektionen zu optimieren um professionelle Aufnahmen zu machen. Ein sch\u00f6ner, ausgewogener Raumklang war gew\u00fcnscht.<\/li>\n<li>Der Raum soll nach Aussen bzw. von aussen nach innen schallisoliert sein.<\/li>\n<li>Der Raum soll akustisch flexibel sein, das heisst, es soll eine M\u00f6glichkeit geschaffen werden, die Akustik des Raumes zu variieren.<\/li>\n<li>Tendenziell sollen klanglich reflektive und trockene Orte im Raum vorhanden sein.<\/li>\n<li>Der Frequenzgang soll m\u00f6glichst gleichm\u00e4ssig sein.<\/li>\n<li>Es soll eine behagliche Atmosph\u00e4re geschaffen werden, damit sich Musiker\/Innen, Sprecher\/Innen und sonstige Tonakrobaten wohl f\u00fchlen.<\/li>\n<li>Die eingebauten Elemente sollen einfach wieder abbaubar und wieder verwendbar sein. Die Gesamtkosten sollen CHF 5000.00 nicht \u00fcbersteigen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Rohraum-300x225.png\"><img loading=\"lazy\" alt=\"Rohraum-300x225\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Rohraum-300x225-150x150.png\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<h3><strong>Ist-Zustand im Detail<\/strong><\/h3>\n<p>Beim auszubauenden Raum handelt es sich um einen stillgelegten Luftschutzkeller. Ergo ist dieser aus massivem Stahlbeton gebaut. Probleme im Bassbereich, Flatterechos und sonstige Unannehlichkeiten sind vorprogrammiert.<\/p>\n<h4><strong>Grundriss<\/strong><\/h4>\n<h4>Die gemessene Grundfl\u00e4che betr\u00e4gt 7.3m x 5.5m<br \/>\nDie H\u00f6he betr\u00e4gt 2.77m<br \/>\n<a href=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Grundriss.png\"><img loading=\"lazy\" alt=\"Grundriss\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Grundriss-300x257.png\" width=\"300\" height=\"257\" \/><\/a><br \/>\n<strong>Boden<\/strong><\/h4>\n<p>Der Betonboden ist eben und hat einen sauberen Untergrund<\/p>\n<h4><strong>W\u00e4nde<\/strong><\/h4>\n<p>Die W\u00e4nde bestehen aus Rohbeton. W\u00e4nde die an andere R\u00e4ume angrenzen haben eine Dicke von 20cm.<br \/>\nDie Wand t\u00fcrseitig hat ein Loch eines Druckausgleichventils mit 15cm Durchmesser in einer H\u00f6he von 177.0 cm. Der Abstand von der linken Wand betr\u00e4gt 56.5 cm.<br \/>\nDie linke Wand hat ein Panzerfenster zum Nebenraum, welche abmontiert wird. Danach wird dieses Fenster zugemauert.<\/p>\n<h4><strong>T\u00fcr<\/strong><\/h4>\n<p>Der T\u00fcrausschnitt in der einen Wand hat die Masse 100.0 cm x 184.7 cm x 20.0 cm. Der Abstand zur rechten Wand betr\u00e4gt 186.5 cm. Der Ausschnitt ist 12.0 cm \u00fcber Boden. Sie ist von aussen mit einer Panzert\u00fcre versehen, welche abmontiert oder nach hinten geklappt wird.<\/p>\n<h4><strong>Decke<\/strong><\/h4>\n<p>Die Decke besteht aus Rohbeton. Sie ist eben und hat einen sauberen Untergrund<br \/>\nRaum insgesamt.<\/p>\n<p>Der Raum war fr\u00fcher ein \u00dcbungskeller einer Band. Beinahe die gesamte Innenfl\u00e4che war mit Eierkartons und Noppenschaumplatten ausgekleidet.<\/p>\n<h3><strong>Analyse des Ist-Zustandes<\/strong><\/h3>\n<h4><strong>Akustische Berechnungen<\/strong><\/h4>\n<h6>Der Raum im Rohzustand ist, wie zu erwarten war, hallig und tieffrequent dr\u00f6hnend.<br \/>\nIdeale Raumdimensionen sind nach L.W.Sepmeyer folgende:<br \/>\n[Vgl. 4]<\/h6>\n<table width=\"50%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>H\u00f6he<\/td>\n<td>Breite<\/td>\n<td>L\u00e4nge<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1<\/td>\n<td>1.14<\/td>\n<td>1.39<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1<\/td>\n<td>1.28<\/td>\n<td>1.54<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1<\/td>\n<td>1.6<\/td>\n<td>2.33<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"3\">Tabelle 1: Ideale Raumdimensionen<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Der vorhandene Raum entspricht folgenden Dimensionen<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>H\u00f6he<\/td>\n<td>Breite<\/td>\n<td>L\u00e4nge<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2.77<\/td>\n<td>5.5<\/td>\n<td>7.3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>1<\/td>\n<td>1.99<\/td>\n<td>2.64<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"3\">Tabelle 2: effektive Raumdimensionen<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h4><strong>Stehende Wellen, Raumresonanzen oder Moden<\/strong><\/h4>\n<p>Die niedrigste Eigenfrequenz des Raumes ergibt sich aus:<\/p>\n<h6><img loading=\"lazy\" alt=\"F_Moden1-300x53\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/F_Moden1-300x53.png\" width=\"300\" height=\"53\" \/> [Vgl. 1 S.179]<\/h6>\n<p>Die tiefste stehende Welle (Mode) entsteht bei:<br \/>\n<img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-272\" alt=\"F_TiefsteMode1\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/F_TiefsteMode1.png\" width=\"94\" height=\"59\" \/>c = Schallgeschwindigkeit: 344m\/s<br \/>\nf = Frequenz der stehenden Welle<br \/>\nd = Abstand der Reflexionsfl\u00e4chen<\/p>\n<h6>[Vgl. 3 S.53]<\/h6>\n<p>Nach dieser Formel ergeben sich folgende Frequenzen f\u00fcr die gegen\u00fcber liegenden Fl\u00e4chen<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><a href=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/ModenVerteilung1.png\"><img loading=\"lazy\" alt=\"ModenVerteilung1\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/ModenVerteilung1-300x64.png\" width=\"300\" height=\"64\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Verteilung der Moden im Rohraum (Berechnet)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><a title=\"Moden berechnet\" href=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/?page_id=249\" target=\"_blank\">Hier gehts zur Liste der berechneten Moden<\/a><\/p>\n<p>Materialien sind im Rohraum keine vorhanden.<\/p>\n<h3>Nachhall des Rohraumes (RT60) berechnet.<\/h3>\n<p><a href=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/RT60.png\"><img loading=\"lazy\" alt=\"RT60\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/RT60-300x195.png\" width=\"300\" height=\"195\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/RT60Mess.png\"><img loading=\"lazy\" alt=\"RT60Mess\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/RT60Mess-300x180.png\" width=\"300\" height=\"180\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gew\u00fcnscht wird eine mittlere Nachhallzeit zwischen 0.5 &#8211; 1 Sekunden.<\/p>\n<p>Formel f\u00fcr RT60 Nachhallzeit nach Sabine.<\/p>\n<h6><img loading=\"lazy\" alt=\"F_RT60\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/F_RT60.png\" width=\"182\" height=\"76\" \/><br \/>\n[Vgl. 3, S.47,S.48]<\/h6>\n<p>T = RT60 Zeit<br \/>\nV = Raumvolumen in m<sup>3<\/sup><br \/>\nS = Raumgesamtoberfl\u00e4che in m<sup>2<\/sup><br \/>\n\u03b1 = mittlerer Absorptionskoeffizient des Raumes<br \/>\nS<sub>1<\/sub> +S<sub>2<\/sub> + S<sub>n<\/sub> = Teiloberfl\u00e4chen des Raumes.<br \/>\nDie Summer der Teiloberfl\u00e4chen muss S ergeben<br \/>\n\u03b1<sub>1<\/sub> + \u03b1<sub>2<\/sub> + \u03b1<sub>n<\/sub> = Absorptionskoeffizienten der Teiloberfl\u00e4chen<\/p>\n<h3><strong>Berechung des Rohraumes<\/strong><\/h3>\n<h4><strong>Raumvolumen- und Oberfl\u00e4chenberechnung<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>L\u00e4nge 7.3 m<\/li>\n<li>Breite 5.5 m<\/li>\n<li>H\u00f6he 2.77 m<\/li>\n<li>Volumen 111.2155 m\u00b3<\/li>\n<li>Gesamtoberfl\u00e4che 151.212 m\u00b2<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Nachhallzeit -Durchschnittliche RT60 (berechnet)<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Raumvolumen 111.2155 m\u00b3<\/li>\n<li>Gesamtoberfl\u00e4che 151.212 m\u00b2<\/li>\n<li>Mittlerer Absorptionskoeffizient 0.03<\/li>\n<li>Nachhallzeit nach Sabine 3.996183394 s<\/li>\n<li>Nachhallzeit nach Eyring 3.935936346 s<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die berechneten Daten zeigen, dass einiges getan werden muss um die Nachhallzeit und dessen Frequenzverlauf in den Griff zu bekommen.<\/p>\n<h4><strong>Versuchsmessung<\/strong><\/h4>\n<p>Eine erste Versuchsmessung wurde gemacht. Dabei sind nur Frequenzen bis 250 Hz ber\u00fccksichtigt worden, da der zu messende Raum mit Teppichen und anderen absorptiven Materialien belegt sind die in h\u00f6heren Frequenzen wirken.<\/p>\n<h4><strong>Noise Criteria (NC)<\/strong><\/h4>\n<h6>Wird im benachbarten Raum Musik gemacht, besteht nach ungef\u00e4hren Messungen ein L\u00e4rmpegel, ohne Ber\u00fccksichtigung von Frequenzen, gemessen mit einem Handschallpegelmesser von 30dB<sub>SPL<\/sub>. Dies ergibt einen gesch\u00e4tzten, gemittelten NC-Wert von NC-20[Vgl. 3, S.90]<br \/>\nEbenfalls 30-40dB<sub>SPL<\/sub> herrschen in der Regie, wenn im zuk\u00fcnftigen Aufnahmeraum Schlagzeug gespielt wird. Dies hat ziemlich sicher mit dem Loch in der Wand zur Regie zu tun.<br \/>\nGew\u00fcnscht ist im Aufnahmeraum und in der Regie ein L\u00e4rmpegel besser NC-20.<br \/>\n[Vgl. 3, S.88ff]<\/h6>\n<p>Das heisst einen durchschnittlichen Pegel \u00fcber das gesamte Oktavband gemessen von nicht mehr als 30dB<sub>SPL<\/sub>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/NCCurve.png\"><img loading=\"lazy\" alt=\"NCCurve\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/NCCurve-229x300.png\" width=\"229\" height=\"300\" \/><\/a><\/p>\n<h3><strong>Er\u00f6rterung und Umsetzung m\u00f6glicher Verbesserungen<\/strong><\/h3>\n<h3 style=\"padding-left: 30px;\"><strong>M\u00f6gliche Massnahmen<\/strong><\/h3>\n<h4 style=\"padding-left: 60px;\"><strong>Bassabsorber<\/strong><\/h4>\n<p>Als Bassabsorber stehen mehrere M\u00f6glichkeiten zur Verf\u00fcgung:<\/p>\n<ul>\n<li>Helmholzresonatoren<\/li>\n<\/ul>\n<ol>\n<li>Vorteil: exakte Bek\u00e4mpfung von st\u00f6renden Frequenzen<\/li>\n<li>Nachteil: Nicht breitbandig genug, Aufw\u00e4ndig in der Konstruktion<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Resonator Rohre<\/li>\n<li>Freischwingende Platten<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Idee: Absorber aus Rohren<\/strong><\/h4>\n<h6>Ein Rohr verf\u00fcgt wie jedes System, \u00fcber eine Eigenresonanz. Die Druckmaxima eines Rohres befinden sich an den Enden.<br \/>\n[Vgl. 5,S254]<\/h6>\n<p>F\u00fcr beidseitig ge\u00f6ffnetes Rohr gilt die Formel:<br \/>\n<img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-273\" alt=\"RohrOffen\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/RohrOffen.png\" width=\"133\" height=\"85\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr einseitig ge\u00f6ffnetes Rohr gilt die Formel:<br \/>\n<img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-274\" alt=\"F_RohrEinseitig\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/F_RohrEinseitig.png\" width=\"133\" height=\"80\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>f = Frequenz<br \/>\nL = L\u00e4nge des Rohrs<br \/>\nc = Schallgeschwindigkeit<br \/>\n<img loading=\"lazy\" alt=\"Rohrabsorber\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Rohrabsorber-300x172.png\" width=\"300\" height=\"172\" \/><\/p>\n<p>Wird dies nun mit den Regeln der Helmholzabsorption kombiniert, m\u00fcssten eigentlich einfach zu bauende, kosteng\u00fcnstige Resonatoren entstehen.<br \/>\nDiese k\u00f6nnen durch unterschiedliche L\u00e4ngen der Rohre auch breitbandig gestaltet werden.<br \/>\nAm Schluss w\u00fcrde eine solche Konstruktion \u00e4hnlich der Pfeiffen einer Kirchenorgel aussehen.<br \/>\nWerden diese Rohre teilweise bef\u00fcllt mit absorbierendem Material, m\u00fcssten die berechneten Frequenzen absorbiert werden.<\/p>\n<h3><strong>Umgesetzte Ziele und Massnahmen<\/strong><\/h3>\n<p>Wenn man gen\u00fcgend Zeit hat, frei ist von Terminstress, ausser dem den man sich selber auferlegt, kann man Zeit investieren um g\u00fcnstig an Baumaterialien zu kommen. Nebst Baumarktpreise zu vergleichen lohnt es sich enorm, das Internet nach gebrauchten Materialien abzuklappern. Dutzende Menschen haben Ware die rumsteht und nur darauf wartet gefunden zu werden. Ebay und Ricardo sind da nur ein Anfang der Suche.<\/p>\n<h4><strong>Boden<\/strong><\/h4>\n<p>Der Boden ist schwimmend aufgebaut worden. Zwei Lagen Isolation von je 2 cm Dicke. Dar\u00fcber zwei Lagen Spanplatten von 19mm und 22mm Dicke. Das Finish ist Laminat, nicht verklebt und ohne Trittschallmassnahmen, da sonst ein grossfl\u00e4chiger Plattenresonator entsteht, der die Akustik durcheinander bringen kann.<br \/>\nDer Boden hat einen Abstand von 2.0 cm zu den W\u00e4nden.<br \/>\nDie verwendeten Spanplatten stammen aus einem Fundus aus Wandelementen. Die Isolation stammt aus einem R\u00fcckbau und konnte wiederverwendet werden. Der einzige Nachteil war, dass mit den Sperrholzplatten Patchwork betrieben werden musste, welcher Zeit gekostet hat.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" alt=\"13-150x150\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/13-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/p>\n<p>Der finanzielle Aufwand f\u00fcr die ganzen 40m2 Boden betrug sFr. 360.00 inkl. Laminat aus dem Baumarkt.<\/p>\n<h4><strong>W\u00e4nde<\/strong><\/h4>\n<p>F\u00fcr die W\u00e4nde wurde eine Holzbretter-Konstruktion aus 100mm breiten Bretter gew\u00e4hlt. Dieses St\u00e4nderwerk ist mit Abstand von 2cm zu den W\u00e4nden freistehend und selbsttragend aufgebaut. Es ber\u00fchrt weder Boden, W\u00e4nde noch Decke und ist auch nicht mit diesen verschraubt.<br \/>\nDie entstandenen Zwischenr\u00e4ume wurden mit 100mm Isolation bef\u00fcllt.<br \/>\nZum Schluss wurden die W\u00e4nde get\u00e4fert, was dem Raum eine gem\u00fctliche Optik verleiht und einen warmen Sound erzeugt.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" alt=\"WandSkelet\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/WandSkelet-300x226.jpg\" width=\"206\" height=\"155\" \/> <img loading=\"lazy\" alt=\"11-300x225\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/11-300x225.jpg\" width=\"207\" height=\"155\" \/> <img loading=\"lazy\" alt=\"17-300x225\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/17-300x225.jpg\" width=\"206\" height=\"154\" \/><\/p>\n<h4><strong>Decke<\/strong><\/h4>\n<p>Auf eine geschlossene Decke wurde auf Grund von fehlenden finanziellen Mitteln verzichtet. Zudem war ein komplettes &#8222;Raum im Raum&#8220; Konstrukt nicht n\u00f6tig, da der Raum nicht durch Schall von und nach Aussen gest\u00f6rt wird.<br \/>\nDaf\u00fcr ist eine teilabgeh\u00e4ngte Decke gebaut worden, welche mit Isolation hinterf\u00fclllt wurde und das Licht des Raumes beinhaltet.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"7-150x150\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/7-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/> <img loading=\"lazy\" alt=\"9-150x150\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/9-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/> <img loading=\"lazy\" alt=\"15-150x150\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/15-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/p>\n<h4><strong>Bassabsorber<\/strong><\/h4>\n<p>Nach langen \u00dcberlegungen habe ich mich entschlossen, die Bassabsorber in Form einer Plattenkonstruktion zu machen. Es handelt sich dabei um verschiedene Platten von variierender Breite, welche mit Isolation eingepackt sind und frei schwingen k\u00f6nnen, das heisst aufgeh\u00e4ngt sind. Die Bassfrequenzen versetzen die Platten in Schwingung, wodurch den Bassfrequenzen Energie entzogen wird.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"18-e1338813410158-150x150\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/18-e1338813410158-150x150.jpg\" width=\"200\" height=\"200\" \/> <img loading=\"lazy\" alt=\"19-150x150\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/19-150x150.jpg\" width=\"199\" height=\"199\" \/> <img loading=\"lazy\" alt=\"20-150x150\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/20-150x150.jpg\" width=\"198\" height=\"198\" \/><\/p>\n<h4><strong>Diffusion<\/strong><\/h4>\n<p>F\u00fcr eine gen\u00fcgende Diffusion auf der einen Seite des Raumes wurde \u00fcber beinahe die H\u00e4lfte der gesammten Decke mit einem Skyline-Diffusor ausgestattet.<br \/>\nEr wurde aus EPS gefertigt und ist nun in drei verschiedenen Gr\u00f6ssen von Modulen vorhanden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/skyline_12.jpg\"><img loading=\"lazy\" alt=\"skyline_12\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/skyline_12-300x144.jpg\" width=\"230\" height=\"110\" \/><\/a><\/p>\n<p>EPS l\u00e4sst sich mittels eines heissen Drahtes sehr leicht schneiden. Die ben\u00f6tigte Vorrichtung dazu gibt es im Handel oder man kann sich solch einen Apparat aus Bretter, einer Laubs\u00e4ge, einem Modeleisenbahn-Trafo und Widerstandsdraht selbst herstellen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"skyline_01\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/skyline_01-300x225.jpg\" width=\"234\" height=\"175\" \/><\/p>\n<p>Der Aufwand um diesen Skyline-Diffusor zur Fertigen war enorm (3406 Kl\u00f6tzchen!) und braucht einiges an Durchhalteverm\u00f6gen. Aber es hat sich gelohnt. <img loading=\"lazy\" alt=\"skyline_11\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/skyline_11-224x300.jpg\" width=\"169\" height=\"226\" \/><\/p>\n<h4><strong>Mittenabsorption<\/strong><\/h4>\n<p>Die Absorption der mittleren Frequenzen wurde so realisiert, dass drei freih\u00e4ngende Deckensegel konstruiert wurden, welche sich bei Bedarf drehen lassen und dann reflektiv wirken.<br \/>\nZudem k\u00f6nnen die Segel durch eine zweckentfremdete Fahrradaufh\u00e4ngung f\u00fcr weitere akustische Variationen gesenkt werden. Diese drei Deckensegel haben je eine Dimension von 2m x 1.2m und eine Dicke von 100mm. Sie sind mit Glaswolle bef\u00fcllt und mit akustisch transparentem Stoff bespannt.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" alt=\"Segel1-300x200\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Segel1-300x200.jpg\" width=\"222\" height=\"148\" \/> <img loading=\"lazy\" alt=\"Segel2-300x224\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Segel2-300x224.jpg\" width=\"219\" height=\"163\" \/> <img loading=\"lazy\" alt=\"segel3-300x224\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/segel3-300x224.jpg\" width=\"220\" height=\"164\" \/> <img loading=\"lazy\" alt=\"Segel4-300x224\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Segel4-300x224.jpg\" width=\"220\" height=\"164\" \/><\/p>\n<h4><strong>Rollbare Gobos<\/strong><\/h4>\n<p>In meinem Fundus von Baumaterialen sind zwei dicke Glasscheiben gestanden, die mich auf die Idee von rollbaren Gobos gebracht haben.<br \/>\nMit Restmaterial aus dem Bau wie Latten, Leisten, Isolationsmaterial und \u00e4hnliches sind die abgebildeten Rollgobos entstanden.<\/p>\n<p>Hier ein Bild der Idee als Skizze:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"Gobo-mit-Fenster-e1360061565351\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Gobo-mit-Fenster-e1360061565351-179x300.jpg\" width=\"179\" height=\"300\" \/><br \/>\nHier Bilder der fertigen Elemente:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/NCCurve.png\"><img loading=\"lazy\" alt=\"Gobo-mit-Fenster2-224x300\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Gobo-mit-Fenster2-224x300.jpg\" width=\"224\" height=\"300\" \/><\/a> <img loading=\"lazy\" alt=\"Gobo-mit-Fenster3-224x300\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Gobo-mit-Fenster3-224x300.jpg\" width=\"224\" height=\"300\" \/> <img loading=\"lazy\" alt=\"Gobo-mit-Fenster4-224x300\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Gobo-mit-Fenster4-224x300.jpg\" width=\"224\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p>Zudem hatte ich noch zwei alte Matrazen rumstehen, welche in der Vergangenheit bereits als Trennelemente verwendet wurden. Auch aus diesen sind Gobos geworden.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" alt=\"11_IMG_1916-150x150\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/11_IMG_1916-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/p>\n<p>Bilder dazu findest Du <a title=\"hier\" href=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/?page_id=153&amp;show=gallery\">hier<\/a><\/p>\n<h4><strong>Wallbox<\/strong><\/h4>\n<p>Zur Verbindung aller Signale welche in die Regie f\u00fchren, ben\u00f6tigt man ein Steckfeld mit diversen Anschl\u00fcssen.<br \/>\nDazu wurde eine Stagebox f\u00fcr die Mikofonsignale umgebaut und in eine Wallbox umfunktioniert. Gleichzeitig sind Rackschienen angebracht worden um weitere Ger\u00e4te wie Headphoneamp oder 8-fach DI-Box aufzunehmen. Alle Kabel sind durch die ehemalige \u00d6ffnung des \u00dcberdruckventils gef\u00fchrt worden.<br \/>\nRegieseitig werden alle Mikrofonlinien gesplittet und f\u00fchren zum einen auf die Patchbay und zum anderen auf ein Mischpult, welche f\u00fcr das Monitoring zur Verf\u00fcgung steht. Durch dieses Mischpult ist ein latenzfreies Monitoring m\u00f6glich. Es k\u00f6nnen zwei Stereo- und vier Mono Headphone Mischungen realisiert werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"wallbox1-300x224\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/wallbox1-300x224.jpg\" width=\"300\" height=\"224\" \/> <img loading=\"lazy\" alt=\"wallbox2-e1339440497855-224x300\" src=\"http:\/\/wp2.popfactory.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/wallbox2-e1339440497855-224x300.jpg\" width=\"224\" height=\"300\" \/><\/p>\n<h3><strong>Literaturverzeichnis<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li>1.) Fasold\/Veres, Schallschutz &amp; Raumakustik in der Praxis, 2. Auflage, Huss-Medien Verlag Bauwesen, 10400 Berlin<\/li>\n<li>2.) Michael Dickreiter, Handbuch der Tonstudiotechnik, Band 1, 6. Auflage 1997, K.G. Saur Verlag, M\u00fcnchen<\/li>\n<li>3.) Andreas Friesecke, Studio Akustik, 1. Auflage 2007, PPVMedien GmbH, Bergkirchen<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.ethanwiner.com\/acoustics.html\">4.) http:\/\/www.ethanwiner.com\/acoustics.html<\/a><\/li>\n<li>5.) F.Alton Everest, Sound Studio Construction on a budget, ,1997,McGraw-Hill<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.sengpielaudio.com\/Rechner-schallgeschw.htm\">6.) http:\/\/www.sengpielaudio.com\/Rechner-schallgeschw.htm<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Archiv alte Zeiten im S\u00e4uliamtcenter Einleitung \/ Ziel Ziel war es, einen vorhandenen, gemieteten Raum akustisch, hinsichtlich Frequenzverlauf,RT60 und Reflektionen zu optimieren um professionelle Aufnahmen zu machen. Ein sch\u00f6ner, ausgewogener Raumklang war gew\u00fcnscht. 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